Friedegards Teufelswerk

Seyd willkommen!

Das Schweigen der Lämmer…

Filed under: Alltägliches — 3. März 2010 @ 15:04

Ein Lämmchen...

…hat ein Ende. Seit dieser Woche hört man es wieder, das „Mähh“ der Lämmer.
Der meteorologische Frühlingsanfang war am 1.März und der Frühling erweist seinem Namen langsam aber sicher alle Ehre. Nach dem stürmischen Tief Xynthia vor ein paar Tagen lugen immer öfters die ersten Sonnenstrahlen hervor.
Gut, kalt ist es noch… aber nicht mehr arschkalt. Warm genug auf jeden Fall für die Lämmer auf unserer Nachbarswiese, die uns heute mit ihrer Mutter einen Besuch am Gartenzaun abgestattet haben. Aber seht selbst…

..denn ich habe flugs meinen ultramagischen Lichtzeichner geschnappt und ein paar Schnappschüsse gemacht. Als ersten Frühlingsboten 2010 in Friedegards Teufelswerk, sozusagen.

Insgesamt sind es (bis jetzt) zwei Lämmchen, Geschwister, keine 14 Tage alt. Ziemlich quietschfidel und naseweis, wie es sich für Lämmer gehört. Lustigerweise hören beide brav auf jedes „Möööh“ ihrer Mutter und stoppen jegliche Aktionen, auch aus vollem Lauf heraus, sobald es erklingt. Deswegen bin ich bis jetzt auch nicht sehr nah rangekommen. Heute hat mich die Mutter argwöhnisch beäugt und anscheinend für ungefährlich gehalten. Oder hat sie nur ein Auge zugedrückt?

Da drückt Mutter Schaf mal ein Auge zu...

Sieht zumindestens so aus. Danke sehr, Mama Schaf!

Auf jeden Fall hatte keiner der Beteiligten noch ein Problem damit, im meiner Anwesenheit seinen alltäglichen Beschäftigungen nachzugehen. Das heisst für kleine Lämmer in erster Linie, ab an die Milchbar:

Schafsmilch? Saulecker!

Aber, auch Gras wurde von den Beiden schon als Nahrungsquelle identifiziert. Das eine hat dabei eine interessante Technik entwickelt: Die von mir so getaufte „Robben“-Technik. Sieht zwar ein bisschen belämmert aus, ist aber sicherlich auch sehr praktisch im Falle eines plötzlichen Schlafanfalles…

Rasendes, ähh... Grasendes Lamm

Hier noch mal zum Abschluss ein Gruppenfoto.
Ok, die Mutter hat sich gedacht „Mamma halblang“, den Kopf müßt ihr euch also dazu denken…

Gruppenfoto mit Familie Schaf

Im Hintegrund erkennt man übrigens ein „Lamm“ aus dem letzten Jahr: So schnell wachsen die Viecher. Mit den drei Generationen auf dem Foto kann ich euch übrigens auch direkt beruhigen: Die Lämmchen sind keine Osterlämmer und werden dementsprechend noch ein paar Jährchen auf der Wiese glücklich vor sich hin leben.
Bald kommen übrigens noch ein bis zwei Lämmer dazu, das andere Mutterschaf ist auch trächtig. Wenn ich die Gelegenheit dazu habe, werde ich euch natürlich wieder mit Fotos versorgen.

Habe ich schon erwähnt, dass ich das Leben „auf dem Land“ gut finde? Wenn nicht, dann hole ich das jetzt nach. Und Frühling, den Frühling finde ich auch gut. Und Mittelaltermärkte im Frühling. Harren wir der Dinge, die da noch kommen werden 😉

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